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Darf man im Monat Safar eine Hochzeit feiern?

Shejire Editorial

AntwortEditorialShejire Editorial

Man hört oft die Aussage, dass es im Monat Safar nicht erlaubt sei zu heiraten, eine Hochzeit zu feiern oder eine weite Reise zu unternehmen. Nach Ansicht dieser Menschen könnten solche Handlungen zu Unglück führen.

In unserer Scharia gibt es jedoch kein Verbot, im Monat Safar eine Hochzeit zu feiern. Auch in den religiösen Quellen findet sich kein Hinweis darauf, dass der Monat Safar ein "unglücklicher" Monat sei. Im Gegenteil, unser Prophet (صلى الله عليه وسلم) sagte:

„Es gibt keine ansteckende Krankheit, kein Unglück durch die Eule, keine Gefahr durch das Verlöschen von Sternen und keinerlei Aberglauben im Monat Safar.“ (Muslim, Abu Dawud)

Allah, der Erhabene, sagt im Koran:

„Kein Unglück trifft jemanden außer mit der Erlaubnis Allahs.“ (Sure at-Taghabun, Vers 11)

Ein gläubiger Muslim, der an das Schicksal glaubt, ist überzeugt, dass alles Gute und Schlechte im Leben nur mit dem Willen Allahs geschieht.

Unsere Religion folgt keinen abergläubischen Bräuchen ohne Grundlage. Im Gegenteil, in der islamischen Geschichte wurden im Monat Safar viele segensreiche Taten vollbracht, und die Muslime nannten diesen Monat „Safarul-Khair“ (der segensreiche Safar). Dieser Monat war der Beginn vieler guter und wohltätiger Handlungen. Zum Beispiel begann der Bau der Prophetenmoschee in Medina im ersten Jahr der Hidschra im Monat Safar. Unser Prophet (صلى الله عليه وسلم) reiste in diesem Monat und eroberte die Festung von Khaybar. Ebenfalls in diesem Monat heiratete der Prophet unsere Mutter Khadidscha, und im zweiten Jahr der Hidschra verheiratete er seine geliebte Tochter Fatima mit Ali (möge Allah mit ihm zufrieden sein).

Jeder Tag gilt jedoch als ein Tag Allahs. An jedem Tag kann sowohl Gutes als auch Schlechtes geschehen. Die Tage und Monate, die ein Mensch mit Gottesdienst und guten Taten verbringt, werden für ihn gesegnet und erfolgreich sein. Die Tage, an denen er Sünden begeht, werden für ihn vergeudet und unglücklich sein.

Hasan AMANKUL,

„Munara“-Zeitung, Nr. 18, 2021

Dieser Inhalt wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Redaktion geprüft.

Die Antworten hier stammen von Nutzern und sind keine offizielle Fatwa. Für eine verbindliche Auskunft wenden Sie sich an eine zuständige religiöse Stelle.

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