Jedes Jahr gibt es immer mehr Spiele für Jung und Alt, für Einzelne und Gruppen, online und offline. Dazu gehören Spiele wie Monopoly, Fant, Erudit und ähnliche.
Solche Spiele können durchaus sinnvoll sein, um sich zu unterhalten, die Gesundheit zu fördern, das Denkvermögen und die Aufmerksamkeit von Kindern zu entwickeln, das Interesse an Wissen zu wecken und zu Kreativität und Schnelligkeit zu erziehen. Wenn jedoch jemand zu viel Zeit mit Spielen verbringt, spielsüchtig wird, seine schulischen, beruflichen oder familiären Pflichten vernachlässigt, das Spiel zur Sucht wird oder in Streit, Sünde oder gar Verbrechen endet, sollte man sich von solchen Spielen fernhalten.
Nach islamischer Lehre ist das Spielen solcher Spiele verboten, wenn folgende Merkmale zutreffen:
Wenn um Geld oder andere Preise gespielt wird (z.B. der Verlierer zahlt das Essen oder kauft dem Gewinner etwas). Das gilt als Glücksspiel.
Im Koran heißt es: „Sie fragen dich nach berauschenden Getränken und Glücksspiel. Sprich: In beiden liegt großes Übel und auch Nutzen für die Menschen. Doch ihr Übel ist größer als ihr Nutzen.“ (Sure al-Baqara, Vers 219).
Wenn man so viel Zeit mit Spielen verbringt, dass man seine religiösen Pflichten vernachlässigt (z.B. das Gebet versäumt oder gar nicht betet).
Im heiligen Koran steht: „Das Gebet ist den Gläubigen zu bestimmten Zeiten vorgeschrieben.“ (Sure an-Nisa, Vers 103).
Wenn man weltliche Pflichten vernachlässigt (z.B. nicht zur Arbeit oder Schule geht). Jeder Muslim ist für seine Familie und deren Wohlergehen verantwortlich. Unterhaltung und Spiele dürfen dem nicht im Wege stehen.
Wenn beim Spielen betrogen, beleidigt oder Gewalt angewendet wird – also Dinge, die im Islam verboten sind.
Diese Regel gilt für alle Spiele. Wenn eines dieser Merkmale bei einem Spiel – auch bei Monopoly – zutrifft, ist es verboten, es zu spielen.
Hasan AMANKUL,
„Munara“-Zeitung, Nr. 2, 2022
Dieser Inhalt wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Redaktion geprüft.