Der Prophet Muhammad (s.a.s.) sagte: „Wenn die fünfzehnte Nacht des Scha'ban (also die Berat-Nacht) kommt, verbringt diese Nacht mit Gottesdienst und fastet am Tag. Allah wendet sich in dieser Nacht mit Seiner Barmherzigkeit dem Himmel der Welt zu, sobald die Sonne untergeht, und spricht bis zum Morgengrauen: ‘Gibt es keinen, der um Vergebung bittet, damit Ich ihm vergebe? Gibt es keinen, der um Versorgung bittet, damit Ich ihn versorge? Gibt es keinen, der von einem Unglück betroffen ist, damit Ich ihm Heil gebe? Gibt es keinen, der etwas möchte…’“ (Ibn Madscha, Ikâmetü's-salavât, 191 [1388]; siehe Tirmidhi, Sawm, 39 [739]). Andererseits fastete der Prophet Muhammad (s.a.s.) an den ersten neun Tagen des Dhu'l-Hidscha (Abu Dawud, Sawm, 61 [2437]; Nasa'i, Siyam, 70 [2372]), an Montagen und Donnerstagen, am Aschura- und Arafat-Tag (Muslim, Siyam, 196-197 [1162]; Nasa'i, Siyam, 70 [2372]; Ibn Madscha, Siyam, 41-42 [1733, 1739-1740]) und antwortete denen, die nach dem Fasten am Montag fragten: „Das ist der Tag, an dem ich geboren wurde und an dem ich als Prophet gesandt wurde – oder an dem mir der Koran offenbart wurde.“ (Muslim, Siyam, 197-198 [1162]).
Aufgrund dieser und ähnlicher Überlieferungen haben einige islamische Gelehrte erklärt, dass es empfohlen (mustahabb) ist, andere religiös wertvolle Tage und Nächte mit Gottesdiensten zu begehen.
Quelle: T.C. Diyanet İşleri Başkanlığı, Din İşleri Yüksek Kurulu
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