Muslime dürfen an den Beerdigungen von Nichtmuslimen teilnehmen, wenn sie damit menschliche Absichten wie Beileid bekunden und Trost spenden verfolgen. Allerdings ist es für jemanden, der an einer solchen Zeremonie teilnimmt, nicht erlaubt, an Gebeten, Gottesdiensten oder ähnlichen religiösen Riten und Zeremonien anderer Religionen teilzunehmen oder für die Verstorbenen um Barmherzigkeit zu bitten. Der Gesandte Allahs (s.a.s.) hat seinem Onkel Abu Talib auf dem Sterbebett das Glaubensbekenntnis „Lâ ilâhe illallah“ nahegelegt. Als dieser nicht glaubte, sagte er: „Bei Allah, solange es mir nicht verboten wird, werde ich gewiss für dich um Vergebung bei Allah bitten.“ Daraufhin wurde der 113. Vers der Sure at-Tawba offenbart, der das Bitten um Vergebung für Nichtmuslime untersagt. (Buhârî, Cenâiz, 80 [1360])
Quelle: T.C. Diyanet İşleri Başkanlığı, Din İşleri Yüksek Kurulu
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