Eine Muska ist ein Text, der Verse aus dem Koran, Hadithe und Bittgebete enthält und von Menschen mitgeführt wird, um sich vor Krankheiten, dem bösen Blick oder Unglücken zu schützen oder davon befreit zu werden. Sie wird meist in einem schützenden Material eingewickelt verwendet.
Es ist erlaubt, zum Schutz vor Angst und dem bösen Blick oder zur Heilung von Krankheiten Bittgebete zu sprechen und Verse aus dem Koran zu rezitieren. (Buhârî, Fezâilü’l-Kur’ân, 9 [5007]; Muslim, Selâm, 65-66 [2201]; Ibn Madscha, Tıb, 35-36 [3517-3525]) Es gibt keine Überlieferung vom Propheten, dass Verse oder Bittgebete auf einen Gegenstand geschrieben und am Körper getragen oder befestigt werden sollen. Allerdings berichtete Abdullah b. Amr, dass der Prophet (s.a.s.) sagte: „Wenn einer von euch im Schlaf Angst hat, soll er sprechen: ‚Ich suche Zuflucht bei den vollkommenen Worten Allahs vor Seinem Zorn und Seiner Strafe, vor dem Übel Seiner Diener, vor den Einflüsterungen der Teufel und davor, dass sie mir zu nahe kommen.‘ Dann wird ihm nichts schaden.“ Abdullah b. Amr brachte dieses Bittgebet seinen Kindern bei, sobald sie das Unterscheidungsalter erreicht hatten, und schrieb es für die jüngeren Kinder auf und hängte es ihnen um den Hals. (Abû Dâwûd, Tıb, 19 [3893]; Tirmizî, De‘avât, 94 [3528])
Einige Gelehrte sehen kein Problem darin, Verse aus dem Koran aufzuschreiben und als Muska zu tragen. (Schafi'i, el-Umm, 7/241; Zeylaî, Tebyîn, 1/58) Wenn jedoch von der Muska Hilfe erwartet wird, sie als schützendes Objekt betrachtet oder Dinge, die von Allah (c.c.) erwartet werden sollten, von der Muska erhofft werden, ist die Verwendung einer Muska nicht erlaubt. In diesem Zusammenhang sollte man auch gegenüber Personen wachsam sein, die die Gefühle der Menschen ausnutzen.
Quelle: T.C. Diyanet İşleri Başkanlığı, Din İşleri Yüksek Kurulu
Dieser Inhalt wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Redaktion geprüft.