Yoga ist ein Begriff, der psychologische, spirituelle und körperliche Praktiken umfasst und seinen Ursprung im alten Indien hat. Ziel des Yoga ist es, Harmonie zwischen Körper und Seele zu erreichen. Durch körperliches Training soll die geistige Gesundheit und Vitalität gefördert werden.
Meditation wird in diesem Zusammenhang oft als einziger Weg zum Glück dargestellt. Yoga und Meditation sind jedoch ein fester Bestandteil des Hinduismus und Buddhismus, deren Elemente vom Glauben an die Wiedergeburt durchdrungen sind. Diese Sichtweise widerspricht der islamischen Lehre. Im Buch „Al-yuga fi mizan al-naqd al-ilmi“ werden mehrere Gründe genannt, warum Yoga aus islamischer Sicht nicht erlaubt ist.
Widerspruch zum Glauben. Denn Yoga beinhaltet das Beigesellen von Partnern zu Allah, etwa durch das Anbeten der Sonne und das Wiederholen ihrer Namen.
„(O Muhammad!) Sprich: Mir ist befohlen worden, nur Allah zu dienen und Ihm nichts beizugesellen. Zu Ihm rufe ich, und zu Ihm kehre ich zurück.“ (Sure Ra'd, Vers 36).
Und an anderer Stelle: „Wahrlich, dir und den Propheten vor dir wurde offenbart: Wenn du Allah etwas beigesellst, werden all deine Taten zunichte. Und du wirst gewiss zu den Verlierern gehören.“ (Sure Zumar, Vers 65).
Nachahmung von Götzendienern.
Der Prophet (صلى الله عليه وسلم) sagte: „Wer einem Volk ähnelt, gehört zu ihnen.“ (Ahmad, Abu Dawud, Tabarani).
Einige Übungen, wie ungewöhnliche und ungesunde Sitzhaltungen, langes Stehen in der Sonne oder das ununterbrochene Starren in die Sonne, können der Gesundheit und Psyche schaden.
Der Prophet (صلى الله عليه وسلم) sagte: „Man darf sich selbst und anderen keinen Schaden zufügen.“ (Ahmad, Ibn Madscha).
Es ist Zeitverschwendung. Außerdem bringt es im Diesseits Schaden und Verlust und im Jenseits Unglück und Hoffnungslosigkeit.
Der Prophet (صلى الله عليه وسلم) sagte: „Am Tag des Gerichts wird der Mensch über vier Dinge befragt, bevor er sich von seinem Platz bewegt: über sein Leben und wie er es verbracht hat, über sein Wissen und wie er es genutzt hat, über sein Vermögen und wie er es erworben und ausgegeben hat, und über seinen Körper und wie er ihn genutzt hat.“ (Tirmidhi).
Wenn jedoch keine verbotenen Handlungen begangen werden, erlaubt die Scharia Yoga als Sport. Dennoch sollte ein Muslim, der durch Yoga Körper und Geist fit halten möchte, bedenken, dass die islamischen Gottesdienste viel wertvoller sind. Denn Gebet, Dhikr und Fasten bringen nachweislich Gesundheit für den Körper und Ruhe für das Herz.
Im Koran heißt es: „Nur im Gedenken an Allah finden die Herzen Ruhe und Zufriedenheit.“ (Sure Ra'd, Vers 28).
Vorbereitet von Hasan AMANKUL
„Munara“-Zeitung, Nr. 10, 2021
Dieser Inhalt wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Redaktion geprüft.