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Ist es nach der Scharia erlaubt, als Animator zu arbeiten?

Shejire Editorial

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Ein Animator ist jemand, der bei verschiedenen Veranstaltungen unterschiedliche Charaktere darstellt. Experten sagen, dass ein guter Animator psychologisch aufmerksam, intelligent, kultiviert, gut erzogen, schauspielerisch begabt, eventuell singen oder tanzen kann und rhetorische Fähigkeiten besitzt.

Animatoren begrüßen Gäste und sorgen für gute Stimmung. Heute gibt es Animatoren in Hotels, Clubs, Städten, bei Festen und im Tourismus. Sie helfen bei Firmenfeiern, Wettbewerben, Staffelläufen und anderen unterhaltsamen Aktivitäten.

Nach der Scharia müssen folgende Bedingungen erfüllt sein, um als Animator zu arbeiten:

1. Nicht lügen oder betrügen. Der Prophet (صلى الله عليه وسلم) sagte: „Wehe dem, der lügt, um die Leute zum Lachen zu bringen! Wehe ihm, wehe ihm, wehe ihm!“ (Ahmad). Ibn Masʿud (رضي الله عنه) sagte: „Man darf weder im Ernst noch im Scherz lügen. Versprecht euren Kindern nichts, was ihr nicht haltet.“

2. Niemanden grundlos beschuldigen oder verspotten. Allah sagt: „Eine Gruppe soll eine andere nicht verspotten“, „Beschimpft einander nicht und gebt euch keine verletzenden Spitznamen“ (Sure al-Hudschurat, 11).

3. Es ist zu vermeiden, Tiere nachzuahmen oder ihre Laute zu imitieren, z.B. wie ein Hund zu bellen oder wie ein Esel zu schreien. Denn Allah hat schlechte Menschen mit Hunden und Eseln verglichen, um ihre Niedrigkeit zu zeigen. Im Koran heißt es: „Er klammerte sich an das Irdische und folgte seinen Begierden. Sein Gleichnis ist wie das eines Hundes“ (Sure al-Aʿraf, 176), „Diejenigen, die die Tora tragen, sie aber nicht befolgen, sind wie ein Esel, der Bücher trägt“ (Sure al-Dschumuʿa, 5).

4. Den Islam nicht schlecht darstellen. Ein Muslim muss immer seine Religion, den Propheten, das Buch und die Gelehrten verteidigen. Allah sagt: „Wenn du sie fragst, warum sie euch beleidigen und verspotten, sagen sie: ‚Wir haben nur geredet und gescherzt.‘ Sag: ‚Habt ihr euch etwa über Allah, Seine Zeichen und Seinen Propheten lustig gemacht?‘ (O ihr Heuchler!) Entschuldigt euch nicht! Ihr habt nach eurem Bekenntnis zum Glauben euren Unglauben offenbart“ (Sure at-Tauba, 65-66).

Dazu gehört auch, dass man religiöse Symbole wie Turban, Bart, Kopftuch oder andere sunnitische Merkmale nicht verspottet.

5. Männer dürfen sich nicht wie Frauen, Frauen nicht wie Männer oder wie Ungläubige verhalten. Der Prophet (صلى الله عليه وسلم) sagte: „Wer einem Volk ähnelt, gehört zu ihnen“ (Abu Dawud). Außerdem verfluchte der Prophet (صلى الله عليه وسلم) Männer, die sich wie Frauen verhalten, und Frauen, die sich wie Männer verhalten (Bukhari).

6. Keine schamlosen oder unanständigen Worte oder Taten. Der Prophet (صلى الله عليه وسلم) sagte: „Allah verabscheut Schamlosigkeit und unanständige Rede“ (Ahmad).

Vorbereitet von Hasan AMANKUL

Dieser Inhalt wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Redaktion geprüft.

Die Antworten hier stammen von Nutzern und sind keine offizielle Fatwa. Für eine verbindliche Auskunft wenden Sie sich an eine zuständige religiöse Stelle.

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