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Glaubenslehrede

Können Dschinn und Teufel den Menschen schaden?

Shejire Editorial

AntwortEditorialShejire Editorial

Dschinn wurden wie die Menschen als verantwortliche Wesen erschaffen. (ez-Zâriyât, 51/56) Es gibt Dschinn, die an Allah glauben, Ihm dienen und gute Taten vollbringen, aber auch ungläubige Dschinn, die den Menschen schaden wollen und versuchen, sie vom Glauben und guten Werken abzuhalten. Im Koran wird von den Teufeln unter den Menschen und Dschinn gesprochen: „So machten Wir jedem Propheten Feinde: Teufel aus Menschen und Dschinn. Sie flüstern einander prunkvolle Worte ein, um zu täuschen. Wenn dein Herr gewollt hätte, hätten sie das nicht tun können. So lass sie mit ihren Lügen.“ (el-En‘âm, 6/112) Wie in diesem Vers angedeutet, werden Dschinn, die teuflisch handeln, als Teufel bezeichnet. Dass Iblis, das Oberhaupt der Teufel, von den Dschinn ist, wird in Sure Kehf, Vers 50, wie folgt ausgedrückt: „Und als Wir zu den Engeln sprachen: ‚Werft euch vor Adam nieder!‘, da warfen sie sich nieder, außer Iblis. Er war von den Dschinn und überschritt den Befehl seines Herrn. Wollt ihr ihn und seine Nachkommenschaft euch zu Freunden nehmen statt Mir, obwohl sie eure Feinde sind? Welch schlechter Tausch für die Ungerechten!“

Wenn man den Koran im Allgemeinen und insbesondere die beiden oben genannten Verse betrachtet, wird deutlich, dass die Feindschaft der Teufel und somit der bösen Dschinn gegenüber den Menschen in erster Linie den Glauben und die Taten betrifft. Denn laut Koran und den Erklärungen des Propheten (s.a.s.) besteht die Feindschaft von Teufeln und teuflisch handelnden Dschinn darin, die Menschen zu täuschen und zum Bösen zu verleiten; von einem materiellen oder physischen Schaden ist nicht die Rede. Deshalb sagt Allah, der Erhabene: „Folgt nicht den Schritten des Teufels! Denn er ist euch ein offenkundiger Feind.“ (el-Bakara, 2/208) Hier ist mit dem Nichtfolgen der Schritte des Teufels gemeint, sich nicht von den Einflüsterungen der Teufel und Dschinn zu schlechten Taten verleiten zu lassen. In Sure Dschinn, Vers 6, heißt es: „Es gab Männer unter den Menschen, die Zuflucht bei Männern unter den Dschinn suchten, doch sie mehrten nur ihre Verwirrung.“ Wie in diesem Vers erklärt, entsteht der Schaden der Dschinn für die Menschen daraus, dass diese trotz der klaren Warnung Allahs Zuflucht bei den Dschinn suchen, mit ihnen kommunizieren und auf ihre Hilfe hoffen. Deshalb wird in den Suren al-Falaq und an-Nas darauf hingewiesen, dass die Menschen sich vor dem Bösen und den Einflüsterungen der Dschinn und aller Geschöpfe bei Allah, dem Herrn aller Dinge, in Sicherheit bringen sollen. Das bedeutet, dass Teufel und Dschinn keine Macht und keinen Einfluss auf wahrhaft Gläubige haben und ihnen keinen Schaden zufügen können. Die Macht und der Schaden der Teufel und der teuflischen Dschinn betreffen nur diejenigen, die sie zu Freunden nehmen und Allah andere zur Seite stellen. (vgl. en-Nahl, 16/99-100)

Deshalb sollten Gläubige bei Allah (c.c.) Zuflucht vor jeglichem Übel und Schaden der menschlichen und dschinnischen Teufel suchen und keine Angst vor ihnen haben. Wer sich ihnen in keiner Weise zuneigt und seinen Willen nur im Sinne von Wahrheit und Recht einsetzt, ist vor jeglichem Einfluss und Schaden durch Dschinn und Teufel geschützt.

Quelle: T.C. Diyanet İşleri Başkanlığı, Din İşleri Yüksek Kurulu

Dieser Inhalt wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Redaktion geprüft.

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