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Müssen Männer beim Gebet ihren Kopf bedecken?

Shejire Editorial

AntwortEditorialShejire Editorial

Der Prophet Muhammad (s.a.s.) und seine ehrenwerten Gefährten bedeckten aus traditionellen und klimatischen Gründen sowohl vor als auch nach dem Islam im Alltag ihren Kopf. Der Gesandte Allahs (s.a.s.) verrichtete seine Gebete in seiner Alltagskleidung und zog für den Gottesdienst keine zusätzlichen oder besonderen Kleidungsstücke an. Manchmal trug er einen Turban über einer Kappe, manchmal eine Kappe ohne Turban und manchmal einen Turban ohne Kappe. (vgl. Ebû Dâvûd, Libâs, 24 [4078]; Tirmizî, Libâs, 12, 42 [1736, 1784]; Ibnul-Qayyim, Zâdü’l-me‘âd, 1/130; Müttakî, Kenzü’l-‘ummâl, 7/121 [18284-18286])

Einige Gelehrte betrachteten das Bedecken des Kopfes beim Gebet für Männer als Sunna, indem sie sich auf diese Praxis des Propheten (s.a.s.) stützten. Nach dieser Auffassung gilt das Gebet mit unbedecktem Kopf als das Verlassen einer Sunna und wird daher als geringfügig unerwünscht (tenzîhen mekruh) angesehen. (Ibn Âbidîn, Reddü’l-muhtâr, 1/640; Şürünbülâlî, Merâkı’l-felâh, 131) Andere Gelehrte wiederum betrachteten dies als eine Frage der Tradition und sahen daher kein Problem darin, das Gebet mit unbedecktem Kopf zu verrichten. (vgl. Şâtıbî, el-Muvâfakât, 2/489)

Zusammenfassend ist es beim Gebet vorzuziehen, den Kopf mit einer Kappe, einem Turban o. Ä. zu bedecken. Dennoch ist das Gebet auch mit unbedecktem Kopf gültig.

Quelle: T.C. Diyanet İşleri Başkanlığı, Din İşleri Yüksek Kurulu

Dieser Inhalt wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Redaktion geprüft.

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