Gebetszeiten
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Sollte jemand nach dem Wasserlassen eine Weile warten, bevor er die rituelle Waschung (Wudu) vollzieht?

Shejire Editorial

AntwortEditorialShejire Editorial

Istibrâ bezeichnet das Warten nach dem Wasserlassen, um sicherzustellen, dass der Urin vollständig ausgeschieden ist, sowie bestimmte Handlungen zu diesem Zweck. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass nach dem Wasserlassen eventuell in den Harnwegen verbleibende Tropfen und Nachtröpfeln vollständig entfernt werden. Wenn auf diese Weise eine vollständige Reinigung der Harnwege erreicht wurde, kann die rituelle Waschung vorgenommen werden. Allerdings kann es je nach Person, Umständen und Alter vorkommen, dass nach dem Wasserlassen noch mehr oder weniger Urin in der Harnröhre verbleibt. Es ist daher ratsam, eine Weile zu warten, um sicherzugehen, dass das Nachtröpfeln aufgehört hat. (Ibn Âbidîn, Reddü’l-muhtâr, 1/344)

Wenn jemand ohne Beachtung von Istibrâ die rituelle Waschung vollzieht und danach noch Ausfluss auftritt, ist die Waschung ungültig und muss wiederholt werden. (Merğînânî, el-Hidâye, 1/17-18) Wird die Reinigung nicht sorgfältig durchgeführt und gelangt der verbleibende Urin auf die Kleidung und erreicht eine bestimmte Menge (ungefähr die Größe einer Handfläche), so beeinträchtigt dies die Gültigkeit des Gebets. (Mevsılî, el-İhtiyâr, 1/31)

Wer nach dem Wasserlassen und der Reinigung keine Nachtröpfeln mehr hat, kann ohne zu warten sofort die rituelle Waschung vollziehen. Wer bei Istibrâ und Reinigung die nötige Sorgfalt walten lässt, sollte unbegründeten Gedanken und Zweifeln keine Beachtung schenken.

Quelle: T.C. Diyanet İşleri Başkanlığı, Din İşleri Yüksek Kurulu

Dieser Inhalt wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Redaktion geprüft.

Die Antworten hier stammen von Nutzern und sind keine offizielle Fatwa. Für eine verbindliche Auskunft wenden Sie sich an eine zuständige religiöse Stelle.

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