Nach den Informationen von Fachleuten kann es bei einer Eileiterschwangerschaft, bei der die befruchtete Eizelle nicht in die Gebärmutter, sondern in den Eileiter gelangt, dazu kommen, dass der sich dort entwickelnde Embryo mit der Zeit ein oder mehrere Blutgefäße in diesem Bereich zum Reißen bringt und so eine Blutung verursacht. Da diese Blutung nicht aus der Gebärmutter stammt, sondern durch das Reißen eines Blutgefäßes entsteht, gilt das während einer Eileiterschwangerschaft auftretende Blut als Istihâza (Entschuldigungsblutung).
Der Zustand des Entschuldigungsblutens tritt ein, wenn die Blutung während einer ganzen Gebetszeit ununterbrochen anhält und in jeder Gebetszeit mindestens einmal wiederkehrt. Eine Frau in dieser Situation nimmt wie andere Personen mit Entschuldigungsblutung für jede Gebetszeit eine neue rituelle Waschung (Wudu) vor. Denn der Prophet (s.a.s.) hat einer Frau mit Entschuldigungsblutung dies so angewiesen. (Buhârî, Wudû’, 63 [228])
Quelle: T.C. Diyanet İşleri Başkanlığı, Din İşleri Yüksek Kurulu
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