Gottesdienste sind „tawkīfī“; das heißt, die Gründe für ihre Verpflichtung und ihre Ausführungsweise können mit dem Verstand nicht erfasst werden. Sie werden so verrichtet, weil Allah es befohlen hat und wie der Prophet Muhammad (s.a.s.) sie ausgeführt hat. Das gilt auch für das Gebet. Der Prophet Muhammad (s.a.s.) sagte: „Betet so, wie ihr mich beten gesehen habt.“ (Buhârî, Ezân, 18 [631])
Deshalb basiert es auf der Sunna des Propheten (s.a.s.) und der Praxis der ehrenwerten Gefährten, die die Religion vom Propheten lernten und an die Nachfolgenden weitergaben, dass das Rezitieren in den tagsüber verrichteten Pflichtgebeten leise und in den nachts verrichteten Pflichtgebeten laut erfolgt. (vgl. Buhârî, Ezân, 96-105 [759-774]; Muslim, Salât, 47-48, 149-179, 201 [398, 449-465, 475])
Quelle: T.C. Diyanet İşleri Başkanlığı, Din İşleri Yüksek Kurulu
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