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Was ist die Rechtslage und das Wesen des Tarawih-Gebets?

Shejire Editorial

AntwortEditorialShejire Editorial

Das Tarawih-Gebet ist ein freiwilliges Gebet, das im Monat Ramadan nach dem Nachtgebet (ʿIschāʾ) bis zum Beginn der Morgendämmerung (Fadschr) verrichtet werden kann. In den Hadithen wird dieses Gebet als die Belebung der Nächte des Ramadan bezeichnet. Da nach jeweils vier Gebetseinheiten (Rakʿa) eine kurze Pause zur Erholung eingelegt wird, wird es „Tarawih“ genannt.

Der Gesandte Allahs (s.a.s.) verrichtete dieses Gebet gemeinsam mit seinen Gefährten in der Gemeinschaft. Als er ihre Begeisterung sah, befürchtete er, dass es zur Pflicht (fard) erklärt werden könnte, und verrichtete es fortan allein (Buhârî, Salâtü’t-terâvîh, 1 [2012]; Muslim, Salâtü’l-müsâfirîn, 177-178 [761]).

Der Prophet sagte außerdem: „Wer im Ramadan aus Glauben und in der Hoffnung auf Lohn von Allah das Ramadan-Gebet (Tarawih) verrichtet, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben.“ (Buhârî, Salâtü’t-terâvîh, 1 [2009]; Muslim, Salâtü’l-müsâfirîn, 173-175 [759-760]). Damit hat er zum Tarawih-Gebet ermutigt.

Aus diesem Grund ist das Tarawih-Gebet für Männer und Frauen eine bestätigte Sunna (sunna mu’akkada). Es ist zwar erlaubt, das Tarawih-Gebet mit einem Friedensgruß (Salām) nach jeweils vier Rakʿa zu verrichten, aber es ist vorzüglicher, nach jeweils zwei Rakʿa den Salām zu sprechen. Es ist empfehlenswert, nach jeweils vier Rakʿa eine Weile zu sitzen und sich auszuruhen. Während dieser Pausen ist es angemessen, sich mit dem Aussprechen des Tauhīd (lā ilāhe illallāh) und Segenswünschen für den Propheten (salawāt) zu beschäftigen.

Quelle: T.C. Diyanet İşleri Başkanlığı, Din İşleri Yüksek Kurulu

Dieser Inhalt wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Redaktion geprüft.

Die Antworten hier stammen von Nutzern und sind keine offizielle Fatwa. Für eine verbindliche Auskunft wenden Sie sich an eine zuständige religiöse Stelle.

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