Gebetszeiten
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Was ist die rituelle Gebetswaschung (Wudu) und wie wird sie durchgeführt?

Shejire Editorial

AntwortEditorialShejire Editorial

Die rituelle Gebetswaschung (Wudu) ist eine besondere Reinigung, bei der die Hände und Arme bis zu den Ellenbogen, das Gesicht sowie die Füße einschließlich der Knöchel gewaschen und der Kopf gestrichen (masah) wird, um bestimmte gottesdienstliche Handlungen verrichten zu können.

Im Koran heißt es hierzu: „O ihr, die ihr glaubt! Wenn ihr euch zum Gebet begebt, dann wascht eure Gesichter und eure Hände bis zu den Ellenbogen, streicht über eure Köpfe und wascht eure Füße bis zu den Knöcheln ... Wenn ihr kein Wasser findet, dann sucht reine Erde und verrichtet die Tayammum.“ (el-Mâide, 5/6). Der Prophet Muhammad (s.a.s.) hat den Muslimen nicht nur praktisch gezeigt, wie die rituelle Waschung durchgeführt wird (Ibn Madscha, Tahâret, 47 [419]; Merğînânî, el-Hidâye, 1/16), sondern auch erklärt, dass kein Gebet ohne rituelle Waschung von Allah (c.c.) angenommen wird. (Buhârî, Wudû’, 2 [135]; Muslim, Tahâret, 2 [225]; Ibn Madscha, Tahâret, 47 [419])

Die rituelle Waschung wird unter Beachtung ihrer Pflichten, Sunna-Handlungen und empfohlenen Etikette wie folgt durchgeführt:

Man fasst die Absicht und spricht die Basmala. Zuerst werden die Hände bis zu den Handgelenken einschließlich der Fingerzwischenräume dreimal gewaschen. Hindernisse, die das Erreichen des Wassers an den zu waschenden Körperteilen verhindern, werden soweit möglich entfernt. Ein Ring am Finger wird bewegt. Mit der rechten Hand wird dreimal Wasser in den Mund genommen und der Mund gereinigt. Ebenso wird dreimal Wasser in die Nase gezogen und die Nase gereinigt. Danach wird das Gesicht dreimal gewaschen. Anschließend wird der rechte Arm einschließlich Ellenbogen dreimal, dann der linke Arm ebenso dreimal gewaschen. Mit der nassen rechten Hand wird mit der Innenfläche von Hand und Fingern ein Viertel oder der gesamte Kopf einmal gestrichen. Die Hände werden erneut befeuchtet, dann werden mit dem Daumen die Außenseiten der Ohren, mit dem Zeige- oder kleinen Finger die Innenseiten gestrichen und schließlich mit dem Handrücken der Nacken gestrichen. Zuerst wird der rechte, dann der linke Fuß von den Zehenspitzen bis zu den Fersen und einschließlich der Knöchel gewaschen. Dabei ist darauf zu achten, dass das Wasser auch die Zwischenräume der Zehen erreicht. (Buhârî, Wudû’, 22-24 [157-159]; Muslim, Tahâret, 3-6 [226-227]; Kâsânî, Bedâ’i, 1/23-25; Ibn Dschuzay, el-Kavânîn, 19-21)

Quelle: T.C. Diyanet İşleri Başkanlığı, Din İşleri Yüksek Kurulu

Dieser Inhalt wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Redaktion geprüft.

Die Antworten hier stammen von Nutzern und sind keine offizielle Fatwa. Für eine verbindliche Auskunft wenden Sie sich an eine zuständige religiöse Stelle.

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