Im Koran heißt es: „Wen Allah rechtleiten will, dessen Brust (d.h. Herz) öffnet Er weit für den Islam und erleuchtet sie mit dem Licht des Glaubens.“ (Sure al-An'am, 125)
Wer einer anderen Religion angehört und Muslim werden möchte, spricht das Schahada-Bekenntnis, also «أشهد أن لا إله إلا الله، وأشهد أن محمداً عبده ورسوله». Das bedeutet: „Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah und dass Muhammad Sein Diener und Gesandter ist.“ Dieses Glaubensbekenntnis muss mit der Zunge ausgesprochen und im Herzen bestätigt werden.
Wer den Islam annimmt, muss zunächst davon überzeugt sein, dass der gewählte Weg (die Religion) die Wahrheit ist, und an jede ihrer Vorschriften glauben. Es ist verpflichtend, den Glauben mit der Zunge zu bekennen. Die sechs Glaubensgrundsätze sind:
Glaube an Allah
an die Engel
an die offenbarten heiligen Schriften
an die Propheten
an den Jüngsten Tag
an die Vorherbestimmung, d.h. dass alles Gute und Schlechte von Allah kommt
an die Auferstehung am Tag des Gerichts
Im Koran heißt es: „O ihr, die ihr glaubt! Glaubt an Allah, an Seinen Gesandten und an das Buch, das Er Seinem Gesandten nach und nach offenbart hat, sowie an die früher offenbarten Schriften. Wer aber Allah, Seine Engel, Seine Bücher, Seine Gesandten und den Jüngsten Tag verleugnet, der ist wahrlich weit abgeirrt.“ (Sure an-Nisa, 136)
Alle vergangenen Sünden eines Menschen, der den Islam annimmt, werden vergeben.
Der Gesandte Allahs (صلى الله عليه وسلم) sagte: „Der Islam löscht alle früheren Sünden aus.“ (Muslim).
Es ist empfohlen (mustahabb), dass jemand, der den Islam annimmt, ein rituelles Ganzkörperbad (ghusl) vollzieht („al-Jawharat an-Nayyira“, 1/146). Außerdem ist es für ihn verpflichtend, das notwendige Wissen über den Islam zu erlernen, das Gebet zu verrichten, falls er vermögend ist, die Zakat zu entrichten, im Monat Ramadan zu fasten und – wenn möglich – die Pilgerfahrt (Hadsch) zu unternehmen.
Vorbereitet von Hasan AMANKUL
Dieser Inhalt wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Redaktion geprüft.