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Wenn beim Wudu oder Ghusl Wasser aus dem Körper in das Gefäß mit Wasser spritzt, bleibt dieses Wasser dann rein?

Shejire Editorial

AntwortEditorialShejire Editorial

Für die rituelle Waschung (Wudu, Ghusl) ist Wasser erforderlich, das sowohl rein als auch reinigend ist. Als solches Wasser gilt jenes, das von Natur aus rein ist und sowohl Unreinheiten als auch rituelle Unreinheit beseitigen kann. Das Wasser, das bereits beim Wudu oder Ghusl verwendet wurde, wird als musta'mal (gebrauchtes Wasser) bezeichnet. Dieses Wasser ist zwar rein, aber nicht mehr reinigend. Das heißt, man kann damit zwar Unreinheiten entfernen, aber nicht erneut Wudu oder Ghusl vollziehen.

Das Wasser, das beim Ghusl vom Körper abperlt, gilt als musta'mal. Wie oben erwähnt, ist es zwar rein, aber nicht mehr reinigend. Wenn solches Wasser mit reinigendem Wasser vermischt wird, kommt es auf das Mischungsverhältnis an. Wird ein Liter gebrauchtes Wasser mit zwei Litern reinigendem Wasser vermischt, bleibt das Wasser für Wudu und Ghusl verwendbar. Umgekehrt, wenn ein Liter reinigendes Wasser mit zwei Litern gebrauchtem Wasser vermischt wird, ist es für Wudu und Ghusl nicht mehr geeignet.

Wenn beim Ghusl etwas Wasser in das Gefäß mit Wasser zurückspritzt, ist die Menge des zurückgespritzten Wassers in der Regel so gering, dass sie die Reinheit des Wassers im Gefäß nicht beeinträchtigt. Das Wasser im Gefäß bleibt also weiterhin für Wudu und Ghusl verwendbar.

Abteilung für Scharia und Fatwa

Dieser Inhalt wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Redaktion geprüft.

Die Antworten hier stammen von Nutzern und sind keine offizielle Fatwa. Für eine verbindliche Auskunft wenden Sie sich an eine zuständige religiöse Stelle.

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