Das Tasbih und die Bittgebete, die nach den Gebeten verrichtet werden, gehören zwar nicht zum Gebet selbst, zählen aber zu den anerkannten gottesdienstlichen Handlungen. Der Prophet Muhammad (s.a.s.) hat den Muslimen bezüglich des Tasbih besondere Empfehlungen gegeben und selbst nach den Gebeten dreimal Allah um Vergebung gebeten und folgendes gesprochen:
اللَّهُمَّ أَنْتَ السَّلاَمُ وَمِنْكَ السَّلاَمُ تَبَارَكْتَ يَا ذَا الجَلاَلِ وَالإِكْرَامِ.
„O Allah, Du bist der Frieden, und von Dir kommt der Frieden. Gesegnet bist Du, Du Besitzer von Majestät und Ehre!“ (Tirmizî, Salât, 224 [300]; Nesâî, Sehiv, 81 [1337]; vgl. Muslim, Mesâcid, 135 [591])
Es wird ebenfalls in authentischen Hadithen empfohlen, nach den Gebeten jeweils dreiunddreißigmal „Subhanallah“, „Alhamdulillah“ und „Allahu akbar“ zu sprechen und Allah zu gedenken. In einem Hadith sagte der Prophet (s.a.s.): „Wer nach jedem Gebet dreiunddreißigmal Subhanallah, dreiunddreißigmal Alhamdulillah und dreiunddreißigmal Allahu akbar spricht und dann, um auf hundert zu kommen, folgendes sagt:
لَا إِلَهَ إِلَّا اللهُ وَحْدَهُ لَا شَرِيكَ لَهُ، لَهُ الْمُلْكُ وَلَهُ الْحَمْدُ وَهُوَ عَلَى كُلِّ شَيْءٍ قَدِيرٌ.
(Es gibt keinen Gott außer Allah, nur Allah allein. Er hat keinen Partner. Ihm gehört die Herrschaft, und Ihm gebührt der Lobpreis. Seine Macht reicht über alles.) dem werden die Sünden vergeben, selbst wenn sie so zahlreich wie der Schaum des Meeres sind.“ (Muslim, Mesâcid, 146 [597]) In einem anderen Hadith wird erwähnt, dass niemand den Rang dessen erreichen kann, der dieses Tasbih nach den Gebeten dreiunddreißigmal verrichtet. (Buhârî, Ezân, 155 [843])
Quelle: T.C. Diyanet İşleri Başkanlığı, Din İşleri Yüksek Kurulu
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