Ein Gebet, das absichtlich in eine andere Richtung als die Qibla verrichtet wird, ist ungültig. Wer die Richtung der Qibla nicht kennt, soll Nachforschungen anstellen und das Gebet entsprechend seinem Wissen oder seiner Überzeugung verrichten. Stellt er nach Beendigung des Gebets fest, dass er sich geirrt hat, ist das Gebet dennoch gültig und muss nicht wiederholt werden. Erkennt er jedoch während des Gebets, dass er sich trotz Nachforschung in die falsche Richtung gewandt hat, soll er sich im Gebet der richtigen Richtung zuwenden und das Gebet fortsetzen. Wer jedoch ohne jegliche Nachforschung oder Nachfrage willkürlich in eine beliebige Richtung betet und diese Richtung nicht die Qibla ist, muss das Gebet wiederholen. (Ibn Âbidîn, Reddü’l-muhtâr, 1/435)
Quelle: T.C. Diyanet İşleri Başkanlığı, Din İşleri Yüksek Kurulu
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