Frage: Findet das Jüngste Gericht nur auf dem Planeten Erde statt oder im gesamten Universum? Wie ist die Idee von Elon Musk zu verstehen, dass die Menschheit dem Weltuntergang entkommen könnte, wenn sie auf den Mars auswandert?
Antwort: Allah, der Erhabene, sagt im Koran:
«Түн мен күндізді, күн мен айды жаратқан бір Өзі. (Күн мен ай секілді аспан денелерінің) әрқайсысы өз бағытымен жүзіп жүр», – so wird berichtet (Sure al-Anbiya, Vers 33).
Im Sonnensystem gibt es die Sonne und neun große Planeten, die sie umkreisen (Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto). Dazu kommen zahlreiche Monde, Asteroiden, Kometen und viele Meteore. Neben unserer Galaxie existieren unzählige weitere Sternensysteme.
Die Planeten werden nach Masse, chemischer Zusammensetzung, Rotationsgeschwindigkeit und Anzahl der Monde in zwei Gruppen eingeteilt. Die vier sonnennahen Planeten (Merkur, Venus, Erde und Mars) sind relativ klein und bestehen hauptsächlich aus Metall und Gestein. In der Wissenschaft werden sie als „erdähnliche Planeten“ bezeichnet. Die großen Planeten – Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto – sind viel größer und bestehen überwiegend aus leichten Elementen wie Wasserstoff, Helium, Methan usw.
In letzter Zeit hat der reichste Mann der Welt, Elon Musk, die Idee vertreten, dass von allen Planeten neben der Erde nur der Mars für das menschliche Leben geeignet sei und dass die Menschheit dem Weltuntergang entkommen könne, wenn sie dorthin umziehe. Doch die Verse des edlen Koran und der islamische Glaube zeigen, dass dies reine Fantasie ist.
Erstens: Von allen neun Planeten ist die Erde unser gesegneter Wohnort und unsere Heimat. Denn Allah, der Erhabene, sagt zu den Menschen:
«Жерде сендер үшін біршама уақытқа дейін тұрақтайтын мекен әрі игіліктер бар. Бұдан былай жер бетінде тіршілік етіп, сол жерде көз жұмасыңдар және (өлгеннен кейін қайта тіріліп) жерден шығарыласыңдар», – heißt es (Sure al-A'raf, Verse 24-25).
In diesem Vers wird erklärt, dass der Mensch auf dieser Erde geboren wird, hier stirbt und begraben wird und hier wieder auferstehen und versammelt werden wird. Das gesamte Schicksal des Menschen spielt sich also hier ab. Anderswo gibt es für ihn kein Leben. Daher ist es vergeblich, auf anderen Planeten einen dauerhaften Wohnsitz zu suchen. Selbst wenn jemand in Zukunft einen anderen bewohnbaren Planeten findet, ändert das nichts an Allahs Bestimmung.
Zweitens: Unser Schöpfer hat den Menschen erschaffen und ihm die Erde als Erbe gegeben. Im Koran heißt es dazu:
«Ол сендерді жер бетінде халифалар қылды (яғни, Алла сендерді жер бетін көркейтетін, Өзінің үкімі, орнатқан заңы бойынша өмір сүріп, өзге жаратылыстарды меңгеретін өкілі етіп қойды)», – steht geschrieben (Sure Fatir, Vers 39).
Mit dem Begriff „Statthalter der Erde“ ist gemeint, dass die Menschen nacheinander kommen, hier leben, alles auf der Erde nutzen, alle Geschöpfe ihnen dienen und sie die Herrschaft ausüben.
Drittens: Angenommen, andere Planeten wären tatsächlich für das menschliche Leben geeignet. Doch im Koran wird berichtet, dass am Tag des Jüngsten Gerichts nicht nur die Erde, sondern alle Planeten des Sonnensystems zerstört werden:
«Күн оралып, сәулесі сөнген кезде, жұлдыздар бытырай төгіліп, жарығы өшкен кезде» (Sure at-Takwir, Verse 1-2), «Қатты үрейден көздер қарығып, қарауытқан, ай тұтылған және күн мен ай бір-бірімен тоғыстырылған кезде, міне сол күні адам баласы: „Қашатын жер бар ма?!“ – дейді. Жо-жоқ, (ол күні) бас сауғалап, паналайтын жер жоқ! Ол күні бәрінің барар жері Раббыңның құзыры болмақ» (Sure al-Qiyama, Verse 7-12).
Hasan AMANKUL
„Munara“-Zeitung, Nr. 4, 2021
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